Es ist selten, daß ich ein Buch lese, wenn zuviel öffentliches Aufhebens darum gemacht wird und es in jeder Bestsellerliste steht. Natürlich dachte ich in den letzten zwanzig Jahren, ich müßte mal einen Eco lesen. Die Sonderausgabe bei dtv 2011 von Baudolino gab dann den Ausschlag bei mir und ich fing tatsächlich an zu lesen.....
Boudolino beginnt zu schreiben...
Seite 9-22, okay, das ist ja noch ein witziger Einstieg, er schreibt unverständlich
Boudolino begegnet Niketas Choniates ...
Seite 23-42, okay damit beginnt wohl die immer gleiche Geschichte und Konstantinopel brennt
Boudolino erklärt Niketas, was er als Junge geschrieben hat...
Seite 43-60, und Barbarossa fummelt an ihm rum
Boudolino spricht mit dem Kaiser und verliebt sich in die Kaiserin...
Seite 61-70, so was kommt vor
Boudolino gibt Friedrich weise Ratschläge...
Seite 71-84, ja mag sein, historisch bekanntes
Boudolino geht nach Paris...
Seite 85-102, okay registriert
Boudolino läßt Beatrix Liebesbriefe und den Poeten Gedichte schreiben ...
(gähn)
Immer noch kein Lesevergnügen für mich:
Boudolino im irdischen Paradies...
Seite 111-128, (gähn, gähn)
Boudolino tadelt den Kaiser und verführt die Kaiserin...
Seite 129-137, na ja, Verführung würde ich das nicht gerade nennen
Boudolino findet die Könige aus dem Morgenland und läßt Karl den Großen heiligsprechen...
Seite 138, okay, so kamen die also nach Köln
Boudolino baut dem Priester Johannes einen Palast...
Seite 153-166, übrigen Niketas Choniates hört ihm immer noch zu
Boudolino schreibt den Brief des Priesters Johannes...
Seite 167-182, siehe oben Gedichte und Liebesbriefe
Boudolino sieht eine neue Stadt entstehen...
Seite 183-209, - was macht ihr denn eigentlich so, wenn ihr euch langweilt?
Boudolino rettet Alexandria mit der Kuh des Vaters...
Seite 210-, bin jetzt gerade auf Seite 222, weiß also nicht noch was es mit der Kuh auf sich hat
usw. usw. usw!
Nun, ich habe es bis zur letzten Seite gelesen, und kann jetzt auch den Rummel vor über zwanzig Jahren um Eco verstehen. Ich glaube allerdings nicht, daß ich nochmals einen Eco lesen werde. Also nicht "freiwillig".
Baudolino
Umberto Eco
Aus dem Italienischen von
Burkhart Kroeber
(c) 2001 der deutschsprachigen Ausgabe:
Carl Hanser Verlag München
Lizensausgabe Deutscher Taschenbuch Verlag, München
Jubiläumsedition 2011
Seite 23-42, okay damit beginnt wohl die immer gleiche Geschichte und Konstantinopel brennt
Boudolino erklärt Niketas, was er als Junge geschrieben hat...
Seite 43-60, und Barbarossa fummelt an ihm rum
Boudolino spricht mit dem Kaiser und verliebt sich in die Kaiserin...
Seite 61-70, so was kommt vor
Boudolino gibt Friedrich weise Ratschläge...
Seite 71-84, ja mag sein, historisch bekanntes
Boudolino geht nach Paris...
Seite 85-102, okay registriert
Boudolino läßt Beatrix Liebesbriefe und den Poeten Gedichte schreiben ...
(gähn)
Immer noch kein Lesevergnügen für mich:
Boudolino im irdischen Paradies...
Seite 111-128, (gähn, gähn)
Boudolino tadelt den Kaiser und verführt die Kaiserin...
Seite 129-137, na ja, Verführung würde ich das nicht gerade nennen
Boudolino findet die Könige aus dem Morgenland und läßt Karl den Großen heiligsprechen...
Seite 138, okay, so kamen die also nach Köln
Boudolino baut dem Priester Johannes einen Palast...
Seite 153-166, übrigen Niketas Choniates hört ihm immer noch zu
Boudolino schreibt den Brief des Priesters Johannes...
Seite 167-182, siehe oben Gedichte und Liebesbriefe
Boudolino sieht eine neue Stadt entstehen...
Seite 183-209, - was macht ihr denn eigentlich so, wenn ihr euch langweilt?
Boudolino rettet Alexandria mit der Kuh des Vaters...
Seite 210-, bin jetzt gerade auf Seite 222, weiß also nicht noch was es mit der Kuh auf sich hat
usw. usw. usw!
Nun, ich habe es bis zur letzten Seite gelesen, und kann jetzt auch den Rummel vor über zwanzig Jahren um Eco verstehen. Ich glaube allerdings nicht, daß ich nochmals einen Eco lesen werde. Also nicht "freiwillig".
Baudolino
Umberto Eco
Aus dem Italienischen von
Burkhart Kroeber
(c) 2001 der deutschsprachigen Ausgabe:
Carl Hanser Verlag München
Lizensausgabe Deutscher Taschenbuch Verlag, München
Jubiläumsedition 2011