Freitag, 15. Juni 2012

David Zindell: Neverness



Es muß wohl in den 1980er oder 1990er Jahren gewesen sein, da gingen Fantasy- und Science-fictionliteratur eine Beziehung ein und brachten einige Bastarde auf die Welt. Neverness erschien 1988 und auf deutsch 1991. David Zindell gilt als Fantasy- und Science-fiction Autor. Es war die Zeit nach „Der Wüstenplanet“ und der galt damals als Maß der Dinge.

Entsprechend pries Heyne Neverness an: „Das Kolossalgemälde einer fremdartigen Welt, das Frank Herberts „Der Wüstenplanet“ an Größe und Detailreichtum übertrifft.“

Okay: Neverness ist eine Eiswelt. Wie einfallsreich.

Seit ein paar Wochen versuche ich nun diesen abgefahren, abgedrehten und abgefuckten Schmöker zu lesen!

Warum schmeiße ich ihn nicht in die Tonne, werdet ihr Fragen, oder warum lasse ich das Buch nicht in der U-Bahn liegen?

Tja, Jungs und Mädels: Das geht nicht! Es ist verdammt gut geschrieben!

Abgefahren, ja!
Abgedreht, und wie!!
Abgefuckt, daß ich es unbedingt bis zum Ende lesen will, auch wenn es mir manchmal haarsträubend erscheint!!!