Samstag, 29. Dezember 2018

Richard Flanagan: Goulds Buch der Fische



Der Beginn: „Das Staunen, das ich empfand, als ich das Buch der Fische entdeckte, ist mir geblieben, licht wie das schillernde Marmormuster, das meinen Blick an jenem sonderbaren Morgen auf sich zog; glitzernd wie diese unheimlichen Strudel, die meinen Geist mit Farben erfüllten und meine Seele in ihren Bann schlugen – worauf mein Herz, ja, schlimmer noch mein Leben von diesem Wirbel erfasst und aufgerollt wurden zu dem armseligen, struppigen Garn dieser Geschichte, die Sie gleich lesen werden.“ (S. 9)



Richard Flanagan

Goulds Buch der Fische

Ein Roman in zwölf Fischen

Deutsch von Peter Knecht

© 2001 – 2002 d. A. Berlin Verlag

Donnerstag, 27. Dezember 2018

Heinrich Mann: Die Göttinen oder Die drei Romane der Herzogin von Assy


Der Beginn:

„Im Juli des Jahres 1876 war die europäische Presse voll von den Reizen und den Taten der Herzogin Violante von Assy. Sie hieß „ein hocharistrokratisches Rasseweib mit pikanten Launen im schönen Köpfchen, deren politische Abenteuer die Geschichte verzeichne, ohne sie ernst zu nehmen“.“ (S. 11)

Heinrich Mann

Die Göttinnen
oder
Die drei Romane der Herzogin von Assy

© 1902 – 2002 d.A.

Georg Büchner: Woyzeck



Woyzeck:
Immer zu! immer zu! Still Musik – (Reckt sich gegen d. Boden). He was, was sagt ihr? Lauter, lauter, stich stich die Zickwolfin todt? stich, stich die Zickwolfi(n) todt. Soll ich? Muß ich? Hör ich’s da auch, sagt’s der Wind auch? Hör ich’s immer, immer zu, stich todt, todt.
(3.12)

Georg Büchner

Woyzeck

© (wahrscheinlich) 1836 – 1992/2008 d. A.