Montag, 18. Februar 2019

Friedrich Schiller: Die Räuber



Man nehme dieses Schauspiel für nichts anderes, als eine dramatische Geschichte, die die Vorteile der dramatischen Methode, die Seele gleichsam bei ihren geheimsten Operationen zu ertappen, benutzt, ohne sich übrigens in die Schranken eines Theaterstücks einzuzäunen, oder nach dem so zweifelhaften Gewinn bei theatralischer Verkörperung zu geizen.“ (Vorrede)


Friedrich Schiller

Die Räuber
Text und Kommentar

1781

© 2013 d. A. Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main

Freitag, 8. Februar 2019

Friedrich Nietzsche: Zur Genealogie der Moral



„Wir sind uns unbekannt, wir Erkennenden, wir selbst uns selbst: das hat seinen guten Grund. Wir haben nie nach uns gesucht – wie sollte es geschehen, dass wir eines Tags uns fänden? Mit Recht hat man gesagt: „wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz“; unser Schatz ist, wo die Bienenkörbe unserer Erkenntnis stehen.“ (Vorrede)


Friedrich Nietzsche

Zur Genealogie der Moral

Erste Ausgabe 1887

© 2013 d. A.  Felix Meiner Verlag Hamburg

Dienstag, 22. Januar 2019

Homer: Ilias



„ Singe den Zorn, o Göttin, des Peleiaden Achilleus, /
Ihn, der entbrannt den Archaiern unnennbaren Jammer erregte /
Und viel tapfere Seelen der Heldensöhne zum Ais / Sendete, aber sie selbst zum Raub darstellte den Hunden /
Und dem Gevögel umher. So ward Zeus‘ Wille vollendet: /
Seit dem Tag, als erst durch bitteren Zank sich entzweiten /
Atreus’ Sohn, der Herrscher des Volks, und der edle Achilleus./" 

(1. Gesang, 1-7)


Homer

Ilias

In der Übertragung von Johann Heinrich Voß

Text nach der Erstausgabe der „Ilias“, Hamburg 1793

© 1957 Winkler Verlag, München